Ev.-luth. Titusgemeinde Hannover-Vahrenheide

Eine evangelisch Kirche im Stadtteil Vahrenheide/Hannover.

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Chor der Volkssingakademie im Gottesdienst

Unser Gottesdienst in der Tituskirche wird

am Sonntag, den 20.Oktober 2019 um 10 Uhr

von dem Chor der Volkssingakademie musikalisch begleitet.

Hierzu sind natürlich alle Interessierten ganz herzlich eingeladen.

Titus Oldtime Jazzband swingt

Titus-Stiftung

Am Freitag, 25.10.2019 ab 19:00 Uhr bringt die Titus Oldtime Jazzband in bewährter Weise die Tituskirche zum Swingen. Alle, die schon einmal dabei waren, wissen: Das ist die beste Einstimmung auf ein Novemberwochenende!

Der Eintritt für beide Konzerte ist frei.

Titus-Oldtime-Jazzband

Spenden für die Titus-Stiftung sind herzlich willkommen.

10 Jahre Kooperation zwischen der Titus- und der Epiphanias-Kirche

Das diesjährige Reformationsfest steht in den beiden Gemeinden im Zeichen unseres Jubiläums.

Die Jubiläumsveranstaltung wird sowohl in der Titus- als auch in der Epiphanias-Kirche stattfinden. Wie schon bei der feierlichen Vertragsschließung vor zehn Jahren werden auch diesmal alle Teilnehmenden das Fest „begehen“, indem sie zu Fuß die beiden Gemeinden miteinander verbinden.

Am 31. Oktober 2019 um 16:00 Uhr

beginnen wir mit einem gemeinsamen Gottesdienst, der in der Tituskirche eröffnet wird.

Die Gemeinde bricht dann auf zum vor zehn Jahren gemeinsam gepflanzten Baum und der später aufgestellten Bank am Märchensee.

Dort werden wir innehalten und gemeinsam singen, um schließlich zur Epiphanias -Kirche zu gehen und dort den Gottesdienst zu beschließen.

Es erwartet uns Musik aus der Tituskirche und vom Epiphanias-Gospelchor.

Zum festlichen Ausklang sind alle herzlich eingeladen, in der Epiphanias-Kirche noch bei einem Essen ins Gespräch zu kommen, sich der gewachsenen Verbundenheit der beiden Gemeinden zu versichern und das schon Erreichte der zehnjährigen Kooperation Revue passieren zu lassen.

So machen wir uns – frisch gestärkt – auf den Weg der nächsten zehn Jahre mit immer noch wachsender Verbundenheit.

Pastor Jens Petersen (Epiphanias)

Besuchsdienst-Kreis

„Zeit ist ein kostbares Gut. Und sie wird noch wertvoller, wenn man sie mit jemandem teilen kann!“

Letzter Dienstag im Monat, 19:00-20:30 Uhr

Nächstes Treffen: Dienstag, 27.August 2019

Seit Jahren werden ältere Mitglieder der Titusgemeinde zum Geburtstag, anderen Ehrentagen sowie in Krankheitsfällen besucht. Nicht selten wird auch einfach nur ein Gespräch gewünscht. Ehrenamtliche bringen sich mit viel Engagement in diese Arbeit ein. Der im Augenblick sehr kleine Kreis benötigt dringend Verstärkung!!!

Aus diesem Grunde suchen wir Frauen und Männer, die Freude daran hätten, ein wenig ihrer Zeit diesen Menschen zu schenken.

Wir bieten das monatliche Treffen zum Erfahrungsaustauschund zur Vorbereitung der Besuche. Diese Treffen werden von Pastor Krüger geleitet. Kleine Mitbringsel, Blumen und Geschenke stellt die Gemeinde den Ehrenamtlichen zur Verfügung.

Bei Interesse wenden Sie sich unverbindlich an

Pastor Krüger Tel. 604 53 52 oder

Heide Grunenberg Tel. 67 39 71

Ausstellung in der Tituskirche

Was konnten sie tun? – Widerstand gegen den Nationalsozialismus 1939-1945

Vom 1. bis 27. September erinnert eine Ausstellung in der Tituskirche an Frauen und Männer, die Widerstand gegen das nationalsozialistische Unrechtsregime geleistet haben. Die Wanderausstellung wurde von der Berliner „Stiftung 20. Juli 1944“ in Kooperation mit der Gedenkstätte Deutscher Widerstand zusammengestellt. Sie zeigt, wie vielfältig die Formen des Widerstands gegen den Nationalsozialismus waren: Manche Menschen verbreiteten Information ausländischer Rundunksender, verteilten Flugblätter, andere halfen verfolgten Juden, Kriegsgefangenen oder Zwangsarbeitern. Einige versuchten, Hitler zu stürzen, um seine verbrecherische Herrschaft und den Krieg zu beenden. Die Ausstellung zeigt in eindrucksvollen Bildern, Dokumenten und Informationen v.a. bisher unbekannte Widerstandskämpfer.

Dr. Burkhard Meyer-Stolz

Gottesdienst am Diakoniesonntag

8. September 2019 um 10 Uhr

40 Jahre Pro Beruf – und die Anfänge bei Titus

Die „Woche der Diakonie“ gibt es in Niedersachsen inzwischen seit 2003. Der zweite Sonntag im September –in diesem Jahr der 08.09.2019- ist traditionell der Diakoniesonntag in Niedersachsen, an dem die Kirchengemeinden in Niedersachsen zum Abschluss der „Woche der Diakonie“ das soziale Engagement der evangelischen Kirche in den Mittelpunkt stellen.

In der Tituskirche wird am Diakoniesonntag das Jubiläum „40 Jahre Pro Beruf“, das im Mai 2019 gefeiert worden ist, noch einmal Thema sein.

Gerade dies ist ein gutes Beispiel, wie wichtig eine langjährige Begleitung und Unterstützung junger Menschen in Ausbildung und Beruf ist. Auch das ist ein wichtiger Aspekt der Diakoniearbeit. Der Grundstein von Pro Beruf wurde vor 40 Jahren in der Titusgemeinde gelegt.

Stadtteilfest Sahlkamp-Vahrenheide am Märchensee

Samstag, 31. August 2019, 15:00 – 21:00 Uhr

Buntes Musik- und Showprogramm

Deutscher Soul und Pop, Gospelchor, Trommelgruppe, Tanzgruppen

Kinderzirkus Sahlino

Spiel und Spaß für alle Generationen

Internationale Köstlichkeiten

Informationen über viele soziale Einrichtungen in den Stadtteilen

Feuerwerk zum Abschluss

Auch unsere beiden Gemeinden sind wieder dabei:

mit einem Angebot für Kinder in der Kurve der Familienzentren!

Familienfreizeit 2020

Termin für die Familienfreizeit im nächsten Jahr

19. – 21. Juni 2020

Informationen gibt dazu Diakonin Susanne Mejow Tel. 964 96 18 oder per E-Mail unter susanne.mejow[at]tituskirche.de

Erntedankfest

Herzliche Einladung zum Erntedank-Gottesdienst am 06. Oktober 2019 um 10:00 Uhr.

Spätsommerkonzert der Chöre

Titus-Stiftung

Die Konzertsaison beginnt!

Am 22.09.2019 um 17:00 Uhr

lädt die Volkssingakademie Hannover (VSA) zusammen mit dem Niedersachenchor Hannover und dem InterNezzo-Chor- Ensemble zu einem „Spätsommerkonzert der Chöre“ in die Tituskirche ein.

Es werden u.a. Werke von Issac, Praetorius, Rossini, Schubert, Mendelssohn, Ahlen und A.L. Webber aufgeführt. Während der Pause sorgen fleißige Helfer der Titus-Stiftung für das leibliche Wohl der Besucher. Die Chöre würden sich besonders über einen regen Besuch und eine gut gefüllte Kirche freuen.

Der Eintritt ist frei.

Für eine Spende wären die Chöre sehr dankbar.

Bilder in der Tituskirche

Zu Ostern habe ich im Eingangsbereich der Tituskirche neue Bilder präsentiert.

Wie schon bei zwei Ausstellungen, die ich gestaltet habe, ist das nun wieder eine Auswahl neu entstandener Werke.

Angeregt durch einen Kunstkurs bei Hella Auffarth im Kulturtreff habe ich mich mit Henry Matisse befasst, der zum Ende seines Schaffens krankheitsbedingt unter anderem „Scherenschnitte“ (papiers de couper) gestaltet hat.

Spannend fand ich in der modernen Kunst des 20. Jahrhunderts viele Künstler, die nach neuen

Wegen suchten. Einige Kunstwerke findet man in der Ausstellung, die ich mit „Scherenschnitten“ kopiert bzw. nachempfunden habe.

Meine Begeisterung für die Schnipseleien ging so weit, dass ich viele Abende am Schreibtisch verbrachte, um immer wieder etwas Neues zu entdecken.

Picasso bleibt in vielen Formen so typisch, dass man erkennt, woher die Anregung stammt. Auch Braque und Gris haben sich für die Schnitte gut geeignet.

Wunderbar ließ sich Miro in Scherenschnitte verwandeln. So auch Delaunay/Terk.

Für Feininger und Moderson musste ich entdecken, wie ich am besten mit dem Papier und den Farben vorgehe, um annähernd ein Gemälde wiederzugeben.

Hoffentlich wird beim Betrachten der Bilder ein wenig Freude an Farben und Kompositionen entfacht.

Ich wünsche es Allen, die meine Bilder anschauen.

Renate Bindert

Kita und Familien in Bewegung

Seit einem halben Jahr wird im Familienzentrum ein besonderes Sportprojekt angeboten. Finanziert wird das Angebot von der KKH und nennt sich 3F („Fit For Family“).

Angeleitet wird die Bewegungsförderung durch eine qualifizierte Übungsleiterin, die einmal wöchentlich in die Einrichtung kommt. Dabei werden auch zwei pädagogische Fachkräfte unserer Kita geschult und angeleitet. Die Erzieherinnen erhalten eine zusätzliche Fortbildung und Qualifizierung und bekommen nach Ablegung einer Lehrprobe ein Weiterbildungszertifikat.

Die Sporteinheit findet einmal pro Woche mit 15 Kindern gemeinsam mit der Übungsleiterin statt und ein zweites Mal wird das Programm von den beiden Erzieherinnen alleine durchgeführt.

Ziel der Frühprävention ist, ein kindgerechtes Bewegungskonzept im Kindergarten zu verankern, um bei Kindern mit Spiel und Spaß einem Bewegungsmangel und seinen gesundheitlichen Folgen vorzubeugen.

Einige Beispiele der Aktionen: Bewegungsspiele, -geschichten, Lieder und kleine Tänze, Bewegungsparcours, Spielformen aus der Psychomotorik, Sport mit Alltagsmaterialien.

Außerdem werden die Eltern als Partner gewonnen, indem Bewegungsaktionen für die Familien angeboten werden. Das umfasst Anregungen für den Alltag anhand von Alltagsmaterialien (Decke, Stühle, Tisch, Kissen), einer „Wohnzimmer-Safari“. Das Gesellschaftsspiel „Mensch beweg‘ dich“ ist drinnen und draußen einsetzbar.

Der Kita steht ein umfangreicher Katalog mit Ideen und Spielvorschlägen zur Verfügung. Bewegungsanregungen zur Begrüßung, mit Kleingeräten, Geschichten, zur Entspannung, Abschiedsrituale.

Das Sportprogramm ist ohne großen finanziellen Aufwand umzusetzen und ein gesundheitlicher Zugewinn für alle – Kinder, Erzieherinnen und Familien. Die Erfahrung zeigt: mehr Bewegung miteinander bringt Spaß!

Doris Meyer

Nachruf Ute Dietwald

„Der HERR ist meine Macht und mein Psalm und ist mein Heil.“ (Psalm 118, 14)

Am 18. April in diesem Jahr haben wir von Ute Dietwald Abschied genommen.

Sie ist mit 56 Jahren gestorben. Von 2006 – 2014 war sie Kirchenvorsteherin unserer Gemeinde. Die Musik hatte in ihrem Leben einen großen Platz, beruflich und in ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit für die Gemeinde. Die Kirchenmusik, die Gestaltung der Gottesdienste und des Gottesdienstraums waren ihre Schwerpunkte. Der Glaube an Gott trug sie in ihrem Leben, auch und besonders in den Jahren ihrer Krankheit. Sie war tapfer in der schweren Zeit, dankbar für ihr Leben und zuversichtlich in der Erwartung des ewigen Lebens. Ihre Bescheidenheit und Gutherzigkeit bleiben in Erinnerung.

Wir sind dankbar für das, was sie für die Gemeinde getan hat und vertrauen sie Gott an.

Pastor Otfried Krüger

Nachruf Erika Leinung

„Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei, aber die Liebe ist die Größte unter ihnen“ (1.Korintherbrief Kap. 13, 13)

Am 30. Januar 2019 verstarb Frau Erika Leinung im Alter von 82 Jahren in Portarlington/Irland.

Frau Leinung gehörte dem Kirchenvorstand von 1979 bis 1988 an, davon sechs Jahre lang als Vorsitzende. Über viele Jahre engagierte sie sich im Besuchsdienst. Sie übernahm Verantwortung in der Gemeindeleitung, im Kirchenkreistag, im Stadtkirchentag und setzte sich für die Belange der Gemeinde in gesellschaftspolitischen Auseinandersetzungen ein. Sie war stets ein fröhlicher Mensch und behandelte alle Menschen gleich ohne Ansehen der Person.

Seit 2003 lebte sie bei der Familie ihres Sohnes in Irland, blieb aber unserer Gemeinde verbunden.

 Am 24. Mai wurde sie im Familiengrab auf dem Laher Friedhof beigesetzt.

Pastor i.R. E. Bretzke

Nachruf Waltraud Modrow

Die Tituskirchengemeinde trauert um Waltraud Modrow, die im Alter von 90 Jahren am Ostersonntag friedlich entschlafen ist. Waltraud hat mehr als 3 Jahrzehnte das Leben in unserer Gemeinde entscheidend mitgeprägt. Zunächst im Besuchsdienst, ab 1982 im Kirchenvorstand, von 1988 bis zum Jahr 2000 als dessen Vorsitzende.

Mit unerschöpflicher Geduld und Energie hat sie sich den Menschen zugewendet, die Hilfe und Unterstützung brauchten. Sie konnte in außergewöhnlicher Weise zuhören, ermutigen und trösten.

Über 20 Jahre lang hat sie die Weihnachtsstube am Heiligabend im Gemeindehaus gestaltet. Mit großer Bescheidenheit, Offenheit und Verständnis ist sie allen begegnet, die sie traf. Sie hat Lebensfreude ausgestrahlt, hat gern gespielt, Sport getrieben, gefeiert. Viele werden sich daran erinnern, wie sie mit weißer Schürze ausgerüstet, bei Festen der Gemeinde Kaffee ausgeschenkt hat.

Waltrauds Glaube war gegründet auf die Liebe zu Gott und die Liebe zu den Menschen und das hat sie in ebenso bescheidener, wie beeindruckender Weise gelebt. Die Mitgestaltung von Gottesdiensten und die Ruhe des Kirchenraums bei der „Offenen Kirche“ wie auch die Kirchentrage mit vielen jungen Menschen waren für sie besondere Erlebnisse.

Waltraud Modrows gelebter Glaube ist vielen in der Gemeinde ein Vorbild geworden.

In Traurigkeit und Dankbarkeit sind wir ihrer Familie, Kindern, Enkeln und Urenkeln verbunden und vertrauen darauf, dass sie in Gottes Frieden geborgen ist.

Pastor i.R. B. Kahle

Jugendzentrum FREI!RAUM

30 Jahre Arbeit mit behinderten Jugendlichen und jungen Erwachsenen

Das neue inklusive Evangelische Jugendzentrum FREI!RAUM – jetzt hier seit 2018 in Vahrenheide, Weimarer Allee 60D

Offizielle Eröffnung am 3. Mai 2019 ab 14 Uhr

Seit 30 Jahren gibt es im Evangelischen Stadtkirchenverband Hannover die pädagogische Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsen, die Handicaps haben; zunächst am Standort in der Güntherstr, in Döhren, dann von 2005 – 2017 im Haus der Evangelischen Jugend in Linden und seit Mai 2018 hat das neue inklusive Evangelische Jugendzentrum FREI!RAUM (ehemals Jugendzentrum Linden) hier am neuen Standort in Vahrenheide, in der Weimarer Allee 60D geöffnet!

Der neue Standort ist sowohl Herausforderung als auch Chance zugleich und es ist inzwischen auch schon gelungen, erste Kooperationen mit Schulen und anderen Trägern zu starten. So läuft mit großem Zuspruch unser Kunstprojekt „Kunst öffnet und verbindet“ gemeinsam mit der Kunstschule Lotus. Hier begegnen sich Menschen mit und ohne Handicaps. Jahrelang wurde das Angebot eines exklusiven Jugendzentrums von sehr vielen von Schüler*innen und junge Erwachsenen wahrgenommen; nun gab es einen Neustart und im Mai 2019 wollen wir diese Arbeit würdigen und auch den neuen Standort nochmals offiziell einweihen.

Hierfür ist der 3. Mai geplant, und zwar ab 14:00 Uhr. Hier werden sowohl der 1. Bürgermeister der Landeshauptstadt, kirchenleitende Personen aus Hannover und natürlich auch der Bezirksbürgermeister des Stadtbezirks sowie viele weitere Gäste teilnehmen.

Neben dem offiziellen Festakt erwartet die Jugendlichen und jungen Erwachsenen ein buntes Programm und sofern das Wetter es zulässt auch einige Aktionen im Garten

Udo Radtke

40 Jahre Pro Beruf

40 Jahre Engagement der Titus-Kirchengemeinde

Am 10.05.2019 feiert die gemeinnützige Pro Beruf GmbH ihr 40-jähriges Jubiläum.

Was heute viele gar nicht mehr wissen: ohne die Titusgemeinde gäbe es Pro Beruf gar nicht. Die Wurzeln von Pro Beruf liegen in der Gemeinde. Wie fing alles an?

Bereits im Herbst 1977 haben MitarbeiterInnen der Titusgemeinde und GemeinwesenarbeiterInnen die Idee, ein Projekt mit Arbeitslosen im Stadtteil aufzubauen. Im März 1978 gründen sie den Verein „Soziale Gruppeninitiative“. Mit einer vorläufigen Konzeption gehen die Initiatoren in den nachfolgenden 12 Monaten auf Geldwerbetour und sprechen mit kirchlichen bzw. diakonischen und kommunalen Förderern, dem Arbeitsamt Hannover, das im September 1978 eine erste ABM-Stelle genehmigt, nämlich die der Projektlei- tung. Die Volkshochschule Hannover erklärt sich bereit einen Hauptschulabschluss durchzuführen, und im April 1979 ist die notwendige Teilnehmerzahl von 12 Jugendlichen im Alter von 15 bis 22 erreicht, davon 4 weiblich. Der Kurs startet in den Räumen der Titus-Kirchengemeinde. Der Umzug erfolgt im Juni in größere Räume am Kabelkamp mit Werkstätten. Im Herbst können eine Sozialpädagogin und ein Tischler auf ABM-Basis eingestellt werden. Schließlich legen im März 1980 die ersten 10 Jugendlichen erfolgreich ihre Hauptschulabschlussprüfung ab, zwei sind bereits vorher schon abgesprungen, im April startet dann eine neue Gruppe von 13 jungen Menschen.

Die Arbeit der Sozialen Gruppeninitiative ist auch immer Sache der Gemeinde, und wird besonders von dem Vorstand und den jeweiligen Pastoren getragen. Gemeinde und die Gemeindepastoren Eckard Bretzke, Bodo Kahle, ab 2004 Otfried Krüger, begleiten die Entwicklun

der Sozialen Gruppeninitiative vom Stadtteilprojekt zum stadtweiten Projekt und schließlich zum Regionsprojekt. Sie engagieren sich bei der Gründung der beiden Sozialen Betriebe Café Kochkunst und MEBA Metallbau in den 1990er Jahren. Sie stellen die Räumlichkeiten der Gemeinde zur Verfügung, als die Einrichtung in der Lilienthalstraße im Dezember 2001 abbrennt. Gemeinsam mit den Vereinsmitgliedern bewältigen sie das Wachstum der Initiative und gründen die gemeinnützige Pro Beruf GmbH Mitte 2003, in die nun alle bisherigen Aktivitäten überführt werden. Das Engagement der Gemeinde ist wesentlicher Teil der „Erfolgsgeschichte“ (Bundespräsident Köhler, 2005) von Pro Beruf und mittlerweile in dieser Form und Dauer schon einmalig. Und für dieses 40 Jahre währende Engagement möchte ich mich bei allen ehemaligen und derzeitigen haupt- und ehrenamtlichen Titus-MitarbeiterInnen ganz herzlich bedanken. Mittlerweile ist die Gründergeneration aus der Kirchengemeinde im Ruhestand. Wie stehen die heutigen Akteure in Titus zu ProBeruf?

Grundsätzlich: Der Stadtteil Vahrenheide ist, wie in den 1970er Jahren, ein sogenannter sozialer Brennpunkt geblieben. Hier leben überdurchschnittlich viele Arbeitslose und Menschen in oder am Rande der Armut, die aus Sicht der Gemeinde Hilfe brauchen. Die MitarbeiterInnen der Tituskirche glauben, dass das sozial-diakonische Engagement für Gerechtigkeit wesentlicher Teil der Verkündigung des Evangeliums ist.

„Mit dieser Überzeugung hat die Titus-Kirche die Arbeit von Pro Beruf in den vergangenen vier Jahrzenten unterstützt. Trotz vieler Hilfen haben wir die Armut in unserem Stadtteil noch nicht besiegt. Deshalb möchten wir, zusammen mit Pro Beruf, uns für soziale Gerechtigkeit weiter engagieren“, so der heutige Gemeindepastor Dr. Ujulu Tesso Benti.

Rudolf Schulz, Geschäftsführer der Pro Beruf GmbH

Konfirmation 2019

am 12. Mai 2019, 10:00 Uhr, in der Tituskirche

Pastor Dr. Tesso Benti – Diakonin Anke de Buhr

Josephine Adamus

Malina Gorbahn

Alina Schönewald

Lukas Wellmann

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