Ev.-luth. Titusgemeinde Hannover-Vahrenheide

Eine evangelisch Kirche im Stadtteil Vahrenheide/Hannover.

Category: Brot für die Welt

Weihnachtsaktion von Brot für die Welt: Kindern Zukunft schenken

Für viele Kinder ist in diesem Jahr die Zukunft unsicher geworden – vor allem in vielen Ländern des Südens. Sie leiden besonders unter den indirekten Folgen der Pandemie. Brot für die Welt und seine internationalen Partner kennen die Lage von Mädchen und Jungen in vielen Ländern sehr genau: Da sind Kinder, die am Rande der Hauptstadt von Paraguay Müll sammeln, um Geld zu verdienen. Da sind Kinder, die auf den Philippinen in Zuckerrohrplantagen arbeiten, um ihre Familien zu unterstützen. Und da sind Kinder, die in Sierra Leone den ganzen Tag auf dem Markt mitarbeiten, so dass keine Zeit mehr bleibt für den Schulbesuch. „Kindern Zukunft schenken“ – mit unseren Gaben und mit unseren Gebeten im Advent: Gott hat uns seinen Sohn in die Krippe und damit in unsere Mitte und in unsere Herzen gelegt. Ihm und mit ihm jedem Kind soll unsere Liebe und Fürsorge gelten. Lassen Sie sich das zu Herzen gehen in diesem Advent und an Weihnachten. Helfen Sie uns, die Härten der Pandemie von Kindern im Süden abzuwenden, damit sie ihnen nicht die Chancen auf Zukunft nehmen.

Für Ihre Unterstützung von Brot für die Welt und Ihr Vertrauen danken wir Ihnen und wünschen Ihnen den Segen des Advents!

Spenden an IBAN: DE10 1006 1006 0500 5005 00.

Das Virus ist im Tschad angekommen

Ein Hilfsprojekt von Brot für die Welt

Das tödliche Virus, das als COVID-19 bekannt ist, breitet sich überall in unserer Welt in kurzer Zeit aus. Nach Angaben der WHO sind weltweit 187 Länder von COVID-19 betroffen, darunter in 35 Ländern in Afrika. Schon im März 2020 ist das Vi-rus im Tschad angekommen (Stand: 23.03.2020). Bis jetzt gibt es keine Medikamente für diese Pandemie, deshalb warnen viele Länder ihre Bürger und Bürgerinnen, wo möglich, auf soziale Kontakte zu verzichten, Hygiene-Regeln zu beachten, Abstand zu halten und nicht ohne Mundschutz den Arbeitsplatz zu betreten. Solche Einschränkungen einzuhalten ist schwierig für die ärmsten Länder – wie den Tschad. Viele Menschen leben von Tageslöhnen, weshalb sie jeden Tag als kleine Händler oder als Handwerker arbeiten müssen. Solche Arbeiter verdienen sehr wenig und können es sich nicht leisten, Masken oder Desinfektionsmittel zu kaufen.

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Brot für die Welt kämpft gegen Armut und Hunger

Zu einem Leben in Würde gehören eine gesunde Ernährung, eine angemessene Wohnung, Gesundheit, Bildung und ein Auskommen. Aber fast 1,5 Milliarden Menschen der Welt fehlen diese sicheren Lebensgrundlagen – sie sind arm. Seit sechs Jahrsehnten kämpft „Brot für die Welt“ gegen Hunger und Armut. Trotzdem wird die Schere zwischen Armut und Reichtum großer.

Die Ursachen für Armut sind vielschichtig und haben doch eine Gemeinsamkeit: Sie gründen zumeist in ungerechten Strukturen. Wer keinen Zugang zu Land, Wasser oder Produktionsmitteln hat, kann schnell in Armut geraten. Dasselbe gilt für Menschen, die keine oder schlecht bezahlte Arbeit haben, oder nicht gleichberechtigt am wirtschaftlichen Leben teilnehmen können. Auf der globalen Ebene sind der Welthandel und die Finanzarchitektur ungerecht strukturiert. Kriege und Konflikte erwachsen oft aus struktu-rellen Widersprüchen in einer Gesellschaft und erzeugen Armut und neue Ungerechtigkeiten. Und Naturkatastrophen treffen die ohnehin Benachteiligten häufig besonders hart.

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