Zu einem Leben in Würde gehören eine gesunde Ernährung, eine angemessene Wohnung, Gesundheit, Bildung und ein Auskommen. Aber fast 1,5 Milliarden Menschen der Welt fehlen diese sicheren Lebensgrundlagen – sie sind arm. Seit sechs Jahrsehnten kämpft „Brot für die Welt“ gegen Hunger und Armut. Trotzdem wird die Schere zwischen Armut und Reichtum großer.

Die Ursachen für Armut sind vielschichtig und haben doch eine Gemeinsamkeit: Sie gründen zumeist in ungerechten Strukturen. Wer keinen Zugang zu Land, Wasser oder Produktionsmitteln hat, kann schnell in Armut geraten. Dasselbe gilt für Menschen, die keine oder schlecht bezahlte Arbeit haben, oder nicht gleichberechtigt am wirtschaftlichen Leben teilnehmen können. Auf der globalen Ebene sind der Welthandel und die Finanzarchitektur ungerecht strukturiert. Kriege und Konflikte erwachsen oft aus struktu-rellen Widersprüchen in einer Gesellschaft und erzeugen Armut und neue Ungerechtigkeiten. Und Naturkatastrophen treffen die ohnehin Benachteiligten häufig besonders hart.

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