Liebe Gemeinde,

das Pfingstfest liegt vor uns, das „Fest der Ausgießung des Heiligen Geistes“, das Geburtsfest der Liebe und der christlichen Gemeinden. Der Psalm 118 singt: „Dies ist der Tag, den der HERR macht; lasst uns freuen und fröhlich an ihm sein. O HERR, hilf!“ Diese Hilfe brauchen wir in der Tat. Noch immer ist das Gemeindeleben stillgelegt. Noch immer ist es vorrangig, dass die Ausbreitung des Virus eingedämmt wird. Wir hoffen, dass im Laufe der nächsten Monate wieder einiges möglich sein wird. Was aber jetzt schon möglich ist, sind Gottesdienste! Es gab sie bisher auf den Homepages der Titus- und der Epiphanias-Gemeinde zu finden, aufgenommen in den Kirchen ohne Gemeindebeteiligung.

Nun wollen wir wieder Gottesdienste feiern, in denen Menschen vor oder in der Kirche zusammenkommen können. Mit allen gebotenen Abstands- und Hygieneregeln natürlich.

Unser Kirchenvorstand traf sich dazu am 20.05.2020 bei gutem Wetter draußen und mit Abstand unter der Kastanie zu einer außerordentlichen Sitzung.

Wir begrüßen uns nicht mit Handschlag, gehen einzeln in die Kirche hinein, sitzen auf vorgeschriebenen Plätzen, einzeln bzw. nur familienweise mit Abständen zusammen, benutzen keine Gesangbücher, singen nicht – und tragen uns in eine Liste ein.

Leider können wir auch kein Abendmahl feiern.

Wir können nur unter erschwerten Bedingungen mit reduzierten Möglichkeiten zusammenkommen. Aber wir können zusammenkommen. Damit beide Gemeinden – Titus und Epiphanias – diese besondere Situation leichter bewältigen können, haben die beiden Kirchenvorstände folgendes beschlossen:

Die Gottesdienste finden für beide Gemeinden abwechselnd in nur einer der beiden Kirchen statt. An den Sonntagen wird entweder in die Epiphanias- oder in die Titus-Kirche eingeladen. Diese Regelung gilt zunächst bis Ende August.

Hier ist der Plan (auch zum Weitersagen): 


In Kürze wird ein Gemeindebrief in verkleinerter und verkürzter Form erscheinen, sodass auch die übrigen Gemeindeglieder informiert werden. Klagen wir nicht, was alles (noch) nicht möglich ist! Danken wir Gott, dass wir und die Unseren gesund geblieben sind oder eine Krankheit überstanden haben! Danken wir Gott für alles, was wir tun können! Wie der Psalm 118 singt (er darf singen): „Du bist mein Gott und ich danke dir; mein Gott, ich will dich preisen.“ Das können wir in der beschriebenen Weise miteinander tun. Bleiben Sie im Glauben und gesund!

Im Namen des Kirchenvorstands der Titus-Gemeinde
Pastor Otfried Krüger