Die Woche der Diakonie am 3.– 10. September 2017

Wussten Sie, dass der Begriff „Nächstenliebe“ in der deutschen Sprache von Martin Luther geprägt worden ist – in seiner Bibelübersetzung?
Wir feiern in diesem Jahr 500 Jahre Reformation. Die Reformation hat etwas mit Nächstenliebe zu tun – und also mit Diakonie. Wer ist mein Nächster? Das ist die falsche Frage, sagt Jesus. Wem bin ich der Nächste? Das ist die richtige Frage. Welchem Mitmenschen begegne ich mit der Liebe, mit der Gott mich liebt? Kann ich das überhaupt?

„Es wird aber ein Mangel unter uns bleiben, dass wir es nicht vollkommen tun können, wie es Christus getan hat. Er ist die reine, helle Sonne, darin kein Nebel ist; dagegen ist unser Licht kaum wie ein angezündeter Strohhalm gegen diese Sonne. Dort ist ein glühender Backofen voll Feuers und vollkommener Liebe; dennoch ist er zufrieden, wenn wir nur ein Kerzlein anzünden und uns ein wenig stellen, als wollten wir die Liebe hervorleuchten und brennen lassen. Dies ist nun ein Mangel, den wir alle untereinander sehen und spüren; aber darum soll beileibe niemand urteilen und sprechen: ‚da ist nicht Christus‘! … Er könnte uns wohl verdammen um unserer Torheit willen; dennoch … wirft er uns … nicht hinweg, sondern tröstet uns.“ (Martin Luther) Wir werden im Diakonie-Gottesdienst daüber nachdenken und „ein Kerzlein anzünden“,

am Sonntag, den 10. September,
um 10:00 Uhr in der Titus-Kirche.