…die Konfirmandinnen und Konfirmanden (Januar 2013)

Es ist aber das Wochenende!

Mein Besuch bei den „Konfis“ war wegen der Pause in den Weihnachtsferien nicht angekündigt, und deshalb kam ich kurzfristig und „überraschend“ in den wöchentlichen Konfirmandenunterricht.

„Konfis“ – so nennen sich die Konfirmanden und Konfirmandinnen selbst. Die nette und aufgeschlossene Gruppe von 11 Jugendlichen, die den Unterricht bei unserer Diakonin Astrid Kristan-Kahle hat, war auch gern und sofort bereit, mir meine Fragen zu beantworten.

Mich interessierte besonders die Einstellung der Konfis zu ihrer Motivation, am Konfirmandenunterricht in der Titusgemeinde teilzunehmen und zu ihren Erfahrungen in dem einen Jahr Konfirmandenunterricht, das jetzt schon hinter ihnen liegt. Ich war neugierig, wie viel sie vom Gemeindeleben wissen und was sie daran interessiert und nicht zuletzt, was sie zu ihrer bevorstehenden Konfirmation am 05.05.2013 empfinden.

Beim Thema ‚Motivation’ waren die meisten Antworten ähnlich: die Familie, die Eltern, die Mutter wollten das so. Geschwister, ein Bruder, mehrere Brüder, alle Geschwister (je nach Familiengröße) sind schon bei ‚Titus’ konfirmiert worden und deshalb ist man jetzt ebenfalls dabei. Aber es gab auch ganz eigenständige Entscheidungen der Jugendlichen für den Konfirmandenunterricht, auch speziell den in der Titusgemeinde.

Der Rückblick auf ihre Erfahrungen in dem einen Konferjahr ist geprägt von herausragenden Ereignissen oder Erinnerungen. An erster Stelle stand das Konferseminar im Juli des letzten Jahres. Da waren sich alle sofort einig, die Konferfahrt war am besten! Dort lernten sie sich alle besser kennen, weil sie mehr Zeit hatten, miteinander zu sprechen. Das Seminar hätte ihrer Meinung nach ruhig länger sein können.

Aber wichtig war ihnen auch ihre Vorstellung des „Brot für die Welt“ – Projektes „Kenia: Der ewigen Dürre trotzen“, im Gottesdienst am 3. Advent, sogar mit Unterstützung moderner Technik – einem Beamer. Und sie haben extra fleißig geübt, ganz langsam zu lesen, damit man die Texte gut verstehen konnte. Ein Abendmahlsprojekt ist ihnen in guter Erinnerung geblieben, ebenso die bildliche Gestaltung des Lebensweges von Jesus Christus von seiner Geburt bis zum Tode (siehe Foto)

An die Besteigung und Besichtigung des Glockenturms erinnerten sie sich gern, allerdings war es wohl im Turm ziemlich laut, als plötzlich die Glocken anfingen, zu läuten!

Manchmal waren sie im Jugendkeller, allerdings nicht regelmäßig. Bei dem noch ausstehenden ‚Konferwochenende’ vor ihrer Konfirmation wollen sie dort wieder krökeln oder Billard spielen.

Von der Tituskirchengemeinde wissen sie schon einiges: dass es den Schülertreff gibt und eine Krabbelgruppe; sie kennen natürlich unseren ehemaligen Küster Bernd Sauerwald. Im Musikraum nehmen einige von ihnen am Gitarrenunterricht teil. Mehrere Konfirmandinnen sind schon als Betreuerinnen bei Freizeiten der Gemeinde mitgefahren und wollen einen Grundkurs für Gruppenleiter absolvieren.

Auf die Konfirmation am 05.05.2013 angesprochen sagten fast alle, dass sie nicht aufgeregt sind! Sie sagten mir, dass sie sich alle gut verstehen und es super finden, wie es so läuft!

Ihre erfragten Wünsche an die Konferzeit betrafen alle die Konferfahrt. Sie bedauerten sehr, dass die zweite Konferfreizeit diesmal nichts auswärts, sondern hier vor Ort in der Gemeinde stattfinden wird. Denn es sind dann immer ‚nur’ Tagesveranstaltungen. Eine Konfirmandin fand es besonders schade, weil sie bei der ersten Freizeit noch nicht dabei war. Und es wäre ihr allgemeiner Wunsch, wie im Juli letzten Jahres ein ganzes Wochenende gemeinsam zu verbringen!

Vielen Dank an die Konfis für das spontane Interview!

Irene Schwulera