Ev.-luth. Titusgemeinde Hannover-Vahrenheide

Eine evangelisch Kirche im Stadtteil Vahrenheide/Hannover.

Digitaler Adventskalender

40 Jahre Friedensdekade 1980 / 2020

Gedanken zum Leitmotiv 2020

Die Taube ist seit der Geschichte von der großen biblischen Flut das Symbol des Friedens. Der Ölzweig in ihrem Schnabel zeigt,  dass Land in Sicht ist. Die Rückkehr der Taube zur Arche gibt Menschen und Tieren neue Hoffnung auf das Ende der Flut und einen Neuanfang. Die Taube auf dem Plakatmotiv wendet ihren Kopf zurück. Unser Jahr war wie zu Noahs Zeiten durch eine große Krise geprägt. Keine Wasserflut, sondern ein kleiner Virus hat gezeigt, wie zerbrechlich Leben sein kann.

Der Blick zurück erinnert auch daran, dass Gott immer wieder zu Neuanfängen ermutigt. Das Lernen aus dem Vergangenen ist die Voraussetzung, dass neues Leben für die Schöpfung möglich wird. Dazu zählt auch, die nicht aus dem Auge zu verlieren, die sich nach Frieden sehnen und unsere Solidarität am nötigsten haben: die Menschen in den Flüchtlingslagern und die Schöpfung, die unter der Veränderung des Klimas leidet.

Der Blick zurück, wie bei der Taube, heißt nicht, gedankenlos das Heil in der Rückkehr zu alten Verhältnissen zu suchen. Umkehr zum Frieden bedeutet, die Augen wieder nach vorn zu richten, auf das Land, das Gott uns schenkt.

Florian Geith, Landesjugendpfarrer der Ev. Kirche in der Pfalz

Aktionen zur Friedensdekade

Die Ev.-luth. Titus-Kirchengemeinde lädt herzlich ein

Sonntag, 08.11.,
in der Tituskirche
10:00 UhrBittgottesdienst
Umkehr zum Frieden

Der Gottesdienst wird gestaltet von P.i.R. Kahle und Team,
Sänger/innen des Chors der Volkssingakademie,
Orgel: Burkhard Meyer-Stolz,Trompete: Edith Neugebohren

Donnerstag, 12.11.,
im Gemeindehaus
19:00 UhrBibelgespräch zum Motto
„Umkehr zum Frieden“
Mittwoch, 18.11.
in der Tituskirche
18:00 UhrFriedensgebet
Buß- und Bettag

Nachruf Bernd Sauerwald

17.9.1948 – 16.8.2020

In einem Artikel unseres Gemeindebriefes, Ausgabe Oktober / November, steht die Überschrift „Bernd geht …“. Das war im Jahr 2012. Der Küster der Titus-Gemeinde Bernd Sauerwald ging in den Ruhestand und wurde am Titus-Tag am 9. Dezember verabschiedet. Bevor er gegangen ist, ist er gekommen. Das lag damals schon lange zurück. In der Gemeinde war 1971 eine Küsterstelle frei. Bernd Sauerwald bekam sie.


In dem schon erwähnten Artikel aus dem Jahre 2012 – den Erich Kellner damals geschrieben hat, die beiden haben für Titus manches zusammen gemacht – heißt es: „Schon 1996 bei seinem (Bernd Sauerwalds) 25-jährigen Dienstjubiläum wurde festgestellt, er sei eines der wenigen Stücke guten alten Inventars, der bescheidene Mann im Hintergrund, ohne den aber nichts funktioniert im alltäglichen Betrieb. Hilfsbereit ist er und verlässlich.“

Schon damals ist er lange in der Titus-Gemeinde tätig gewesen – und es war ja noch lange nicht zu Ende.
„Hilfsbereit ist er und verlässlich“, schrieb Erich Kellner. „Hilfsbereit“, das können wir doppelt unterstreichen. So war er nicht nur im Beruf, sondern auch privat. Bernd Sauerwald behalten wir auch in der Erinnerung als einen ruhigen und freundlichen Mitmenschen, diplomatisch eher und für Konflikte nicht geeignet.
Bernd Sauerwald versah 41 Jahre lang den Küsterdienst in der Titus-Gemeinde. Nicht nur seine volle Stelle, sondern auch die Länge seiner Dienstzeit in nur einer Gemeinde ist etwas, das es in Zukunft nur noch selten geben wird.

Er hatte im Ruhestand am Haus den kleinen Garten. Dort saß gern im Schatten des Baumes. Ruhe ist ihm in seinen letzten Jahren sehr wichtig gewesen.


Das Jahr 2020 ist nicht nur weltweit ein schwieriges Jahr – für Bernd Sauerwald war es eine schwere Leidenszeit. Er hat noch manche Hoffnung gehabt, die es dann zum Schluss in dieser Welt nicht mehr geben konnte. Er ist aber zu Hause friedlich gestorben, gut umsorgt, am Abend eines Sonntags, den 16. August. 71 Jahre ist er alt geworden.

Das biblische Abschiedswort in der Trauerfeier war sein „Lebenswort“, das ihn von Taufe und Trauung an begleitet hat:
Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei;
aber die Liebe ist die größte unter ihnen
(1. Kor. 13, 13).


Erich Kellner schreibt in seinem Artikel zum Schluss: „Er wird uns fehlen“. Im Artikel heißt es weiter: „Tröstlich aber, wenn man hört, dass er, wie fast alle, die einmal von Titus „eingefangen“ worden sind, uns nicht gänzlich verloren geht.“ Da ergänze ich, dass jemand, der Glauben, Liebe, Hoffnung hat und so mit Gott verbunden ist, ganz und gar nicht verloren geht. Es gibt einen Ruheplatz für die Seele im Himmel. Bis es einen neuen Himmel und eine neue Erde geben wird und ein neues Leben nach der Auferstehung, das Gott für immer bewahren wird.

Zum Abschluss seines Artikels schreibt Erich Kellner: „Mach‘s gut, lieber Bernd.“ Das sagen wir jetzt auch.


Pastor Otfried Krüger

Probierstübchen

Nach den corona-bedingten Einschränkungen ist das Probierstübchen für Produkte aus fairem Handel in der Titus-Gemeinde nun wieder geöffnet:

jeden Donnerstag von 16 – 17 Uhr im Gemeindehaus, Weimarer Allee 60

(außer in den Ferien und an Feiertagen)

natürlich unter Beachtung der geltenden Corona-Auflagen

Hier können Sie Kaffee, Tee, Honig, Gewürze und vieles mehr aus fairem Handel erwerben, sich informieren und ein Stück beitragen zu mehr Gerechtigkeit in Konsum und Handel.

Das Probierstübchen wird von Ehrenamtlichen organisiert.

Lebensmittel für Bedürftige

Seit dem Sommer werden im Alten Gemeindehaus der Titus-Gemeinde, Weimarer Allee 60, von 11:00 – 12:30 Uhr wieder Lebensmittel ausgegeben. Dies erfolgt unter Corona- Bedingungen, d. h. wie überall müssen alle einen Mund-Nasen-Schutz tragen und die Abstandsregeln müssen befolgt werden.

Bei schlechtem Wetter müssen wir leider spontan entscheiden, ob die Ausgabe statt- finden kann oder ausfällt.

Die nächsten Termine sind:

05.11.,

19.11.,

03.12.,

Ewigkeitssonntag

Am Ewigkeitssonntag, den 22.11.2020, gedenken die Gemeinden der Verstorbenen. Alle Angehörigen derer, die im Laufe des Jahres verstorben sind, werden herzlich zu einem

Gedenkgottesdienst um 10:00 Uhr
jeweils in der Epiphanias- und  Titus-Kirche 

eingeladen. Da die Plätze begrenzt sind, sind diese Gottesdienste für die Angehörigen reserviert.

Alle übrigen Gottesdienstbesucher laden wir um 11:30 Uhr zu einem gemeinsamen Gottesdienst in der Epiphanias-Kirche ein.

Pastorin Hanna Jacobs

Jahreshauptversammlung Kirchenbauverein

Alle Mitglieder und Interessierte des Kirchenbauvereins der evangelisch-lutherischen Titus-Gemeinde „Freunde und Förderer der Titus-Kirche“ laden wir herzlich zur Jahreshauptversammlung

am Donnerstag, den 19. November 2020 um 19:00 Uhr
in das Gemeindehaus der Titus-Gemeinde ein.

Über zahlreiches Erscheinen freuen wir uns.

Der Vorstand

Bewegung und Begegnung halten fit und gesund!

Walken, wandern, radfahren und kleine kleine Touren mit Siegrid Fahrenbach


Wenn die Berufstätigkeit endet, beginnt die Zeit für Neues.
Vielleicht gibt es hier im näheren Umfeld bewegungsfreudige Menschen (60+), die Lust haben, mit anderen zusammen an frischer Luft regelmäßig aktiv zu sein (walken, wandern, radfahren, kleine Touren etc.) – je nach Absprache. Das könnte auch in Zeiten von Corona Einsamkeit und Bewegungsmangel entgegenwirken.
Deshalb möchte ich gern dazu anregen (unabhängig von der Jahreszeit), gemeinsame Aktivitäten zu unternehmen:


Vorschlag: donnerstags ab 15 Uhr,
Treffpunkt: Gemeindehaus Titus.

(Weitere Details könnten ja über eine WhatsApp-Gruppe immer wieder koordiniert werden.)


Bei Interesse gern tel. Rückmeldungen unter
0511 1234155 (AB) oder
s.fahrenbach@t-online.de


Ich freue mich über positive Resonanz.
Herzlich Sigrid Fahrenbach

Unser Pastor Otfried Krüger geht…

in den wohlverdienten Ruhestand

Er wird in der Titus-Kirchengemeinde in einem Gottesdienst verabschiedet. Dies wird am 2. Advent sein, an dem jährlich wiederkehrenden „Titustag“, dem Geburtstag unserer Titus-Kirche und einem für alle Gemeindeglieder vertrauten Termin in der Vorweihnachtszeit. Den Titustag wie gewohnt wird es diesmal nicht geben, das bedauern wir sehr. In diesem Jahr ist vieles anders und speziell in dieser Zeitungsausgabe sind zur aktuellen Lage viele Informationen in kirchenterminlicher, gesundheitlicher und vorsorglicher Hinsicht erforderlich.

Deshalb gibt es zu der Verabschiedung von Otfried Krüger zunächst erst einmal ein Interview der neuen Pastorin bei Epiphanias, Frau Jacobs, mit unserem scheidenden Pastor.

Da Frau Jacobs künftig teilweise auch gemeindeübergreifend für Epiphanias und Titus im Einsatz ist, freuen wir uns sehr, daß sie dieses In- terview mit Otfried Krüger geführt hat.

Der Kirchenvorstand der Titus-Gemeinde wird in der nächsten Ausgabe vom Abschiedsgottesdienst berichten und einen ausführlichen Rückblick auf die Jahre des Pastors Otfried Krüger bei Titus und eine Würdigung seines Wirkens in unserer Gemeinde vornehmen.

Irene Schwulera Kirchenvorstandsvorsitzende

„So muss Kirche sein.“

Ein Interview mit Pastor Otfried Krüger

Als Pastor waren Sie in den Gemeinden St. Lucas in Pattensen und Epiphanias in Hannover, bevor Sie 2004 in die Titus-Gemeinde (und die Timotheus-Gemeinde) gekommen sind. Was haben Sie im Laufe Ihres Berufslebens über Menschen gelernt?

Ich habe Menschen kennengelernt, die sehr gläubig und sehr liebevoll waren oder sind. So muss Kirche sein. Dann kann sie die Zeiten überstehen.

Ist Pastor sein so, wie Sie es sich als junger Student vorgestellt haben? Was war vielleicht anders als gedacht?

Ich kann mich nicht entsinnen, als junger Student Illusionen gehabt zu haben. Außer, dass ich am Anfang davon ausging, dass in evangelischer Theologie und Kirche ein auf der biblischen Botschaft gegründeter Glaube selbstverständlich ist. Ich merkte schnell, dem ist nicht immer so. Insofern war es im Beruf nicht viel anders als im Studium gedacht. Mit 15 Jahren allerdings, als mir klar wurde, welchen Beruf ich anstreben würde, wusste ich vieles noch nicht.

Welche Eigenschaft von Gott begeistert Sie besonders?

Vorsicht, jetzt kommt die Predigt!

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Anmeldung zur Verabschiedung von Pastor Otfried Krüger am 2.Advent

In dieser unsicheren Corona-Zeit hat sich der Kirchenvorstand entschieden, in diesem Jahr keinen Titustag zu feiern. Allerdings wird es einen Gottesdienst zu Ehren von Pastor Krüger mit anschließendem Empfang in der Kirche geben. Da wir nicht wissen, wie die aktuelle Lage an diesem 2. Adventssonntag sein wird, bitten wir die Menschen, die sich von Pastor Krüger verabschieden möchten, sich im Gemeindebüro mit Namen und Telefonnummer oder Email- Adresse anzumelden. Gerne nehmen wir auch Grüße und Wünsche in schriftlicher Form entgegen und werden sie an Pastor Krüger weiterleiten.

Wir hoffen auf eine würdige und feierliche Ver- abschiedung, wenn auch in kleinerem Rahmen, als er es verdient hätte.

Susanne Mejow

Infos zu den Treffen im Eltern-Kind-Bereich

Liebe Eltern, liebe Kinder, immer noch befinden wir uns in der Pandemie-Zeit und niemand kann heute sagen, wie sich das Ganze in den nächsten Wochen entwickelt.
Trotzdem bemühen wir uns, alles wenn auch manchmal in anderer Form, stattfinden zu lassen. Die Gruppen finden jedoch immer unter Vorbehalt statt und eine Voranmeldung ist dringend notwendig.


E-Mail: susanne.mejow@tituskirche.de
Telefon: 964 96 18 / 44 29 48.


Bleibt weiterhin gesund, haltet durch bis wir uns wiedersehen!


Susanne Mejow, Katrin Schnetzer, Corinna Zabel

Krippenspiel 2020

Liebe Kinder, liebe Eltern,

auch das Krippenspiel muss in diesem Jahr unter etwas anderen Bedingun- gen stattfinden. Aber natürlich werden sich Maria und Josef, die Hirten und die Engel wieder im Stall einfinden, um das Jesuskind willkommen zu heißen.

Wer Interesse hat mitzumachen, ist zu einem ersten Treffen herzlich eingeladen:

Mittwoch, 11.11.2020 um 16:30 Uhr im Gemeindehaus.

Diakonin Susanne Mejow

Minigruppe

Gemeinsam spielen macht Spass!!!

Das Treffen in der Minigruppe ist z.Zt. nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Darum bitte unbedingt anmelden! Bei Fragen bitte telefonisch oder per Email an mich wenden.

E-Mail: susanne.mejow@tituskirche.de
Telefon: 964 96 18 / 44 29 48

Ihr?

Das sind du und dein Kind im Alter von 0 bis 3 Jahren

Wir?

Überwiegend Mütter, manchmalauch Väter und ihre Kinder

Was?

Singen, freies Spiel, Gespräche,Austausch

Wann?

mittwochs 10:00 – 11:30 Uhr

Wo?

Gemeindehaus der Titus-Kirche

Gottesdienste für Minis und Maxis

Eingeladen sind alle Familien mit Kindern im Alter von 0 – 7 Jahren. Der Gottesdienst dauert ca. 30 Minuten. Im Anschluss wird etwas zum Thema gebastelt, gespielt und geklönt.

Termine:

Freitag, 20.11.2020 und 22.01.2021 jeweils um 16:00 Uhr

Wir freuen uns auf Sie und euch!
Das Mini- Gottesdienst-Team

BuKiNa- Bunte Kindernachmittage

Freitag, 06.11., 04.12.2020, 08.01.2021
von 16:00 – 17:00 Uhr

Wo? Gemeindehaus, Weimarer Allee 60

Für wen? Kinder im Kindergartenalter mit Eltern

Kinder im Grundschulalter können auch gerne ohne Eltern kommen.

Diakonin Susanne Mejow und Team

Weihnachten anders

Überlegungen und Gedanken zu den Weihnachtsgottesdiensten in Titus und Epiphanias

Ehrlich gesagt, Corona nervt mich. Allein schon, wenn ich das Wort lese, sehe ich vor mir, was das neue Corona-Virus in diesem Jahr alles angerichtet hat: „Lock down“, wochenlang mussten alle zu Hause bleiben, Arbeit wurde von zu Hause aus erledigt, wenn es irgend ging, die Schulen waren geschlossen, wochenlang gab es keine Gottesdienste, Künstler hatten keine Einnahmen mehr, keine Feste, kein Umarmen – immer lauert eine gefährliche Infektion im Hintergrund. Daran sind auch in Deutschland fast 10.000 Menschen gestorben.
Und nun wird CoViD-19 auch noch das Weihnachtsfest betreffen. Seit vielen Wochen beschäftigen sich die Titus- und die Epiphanias- Kirche damit, wie wir eines der wichtigsten Kirchenfeste im Jahr mit Ihnen, den Gemeindegliedern, begehen können. So viele Erwartungen, Hoffnungen, Wünsche und vielleicht sogar Pläne knüpfen sich an dieses Fest – besonders in diesen Zeiten. Doch uns allen muss bewusst sein: Wir können aus Rücksicht aufeinander, zum Schutz unserer Lieben, die einer Risikogruppe angehören, aus Liebe zu unseren kranken Nachbarn, zu gefährdeten Freunden und Angehörigen Heiligabend und Weihnachten dieses Jahr nicht so feiern wie immer und wie gewünscht.

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Weihnachtsstube am Heiligabend 24. 12. 2020

Am 24. Dezember öffnet von 18:00 bis 21:00 Uhr die Weihnachtsstube im Gemeindehaus der Titus-Kirche ihre Türen für alle, die diesen Abend nicht allein verbringen wollen.

Mit Essen und Trinken, Erzählen und Singen, mit Besinnlichem und Heiterem wollen wir den Abend gemeinsam erleben (unter Beachtung der geltenden Corona-Auflagen).

Um Anmeldung möglichst bis zum 21. Dezember  wird gebeten:

im Gemeindebüro, Tel. 63 26 09

oder bei Frau Schünemann, Tel. 22 01 71 81

oder bei Herrn Hölscher, mobil 0175 6811332

Verteilung des Friedenslichtes aus Betlehem

am 3. Advent, 13.12.2020

In diesem Jahr möchten wir uns erstmals als Titus-Gemeinde auch an der Verteilung des Friedenslichtes beteiligen. Da bei Redaktionsschluss die genauen Modalitäten noch nicht geklärt waren, bitten wir Interessierte sich auf anderen Wegen (hier auf der Homepage, Plakate, Handzettel, usw.) zu informieren.

Es würde uns sehr freuen, wenn wir mit dem Friedenslicht auch ein Hoffnungszeichen in Ihre/ Eure Wohnungen tragen könnten.

Nähere Informationen erteilt Diakonin Susanne Mejow
(Tel. 964 96 18 / 44 29 48 oder susanne.mejow@tituskirche.de)

Das Friedenslicht aus Betlehem

Im Jahr 1986 entstand im oberösterreichischen Lan-desstudio des Österreichischen Rundfunks (ORF) die Idee, die mittlerweile eine Lichtspur durch ganz Europa gezogen hat: Ein Licht aus Betlehem soll als Botschafter des Friedens durch die Länder reisen und die Geburt Jesu verkünden. Das Licht ist das weihnachtliche Symbol schlechthin. Mit dem Entzünden und Weitergeben des Friedenslichtes erinnern wir uns an die weihnachtliche Botschaft und an unseren Auftrag, den Frieden unter den Menschen zu verwirklichen. Seither wird das Friedenslicht in jedem Jahr in den Wochen vor Weihnachten von einem oberösterreichischen Kind in der Geburtsgrotte Jesu vom ORF entzündet. Von Bethlehem aus reist das Licht mit dem Flugzeug in einer explosionssicheren Lampe nach Wien. Dort wird es am dritten Adventswochenende in alle Orte Österreichs und in die meisten europäischen Länder gesandt. Züge mit dem Licht fahren über den ganzen Kontinent.

Das Virus ist im Tschad angekommen

Ein Hilfsprojekt von Brot für die Welt

Das tödliche Virus, das als COVID-19 bekannt ist, breitet sich überall in unserer Welt in kurzer Zeit aus. Nach Angaben der WHO sind weltweit 187 Länder von COVID-19 betroffen, darunter in 35 Ländern in Afrika. Schon im März 2020 ist das Vi-rus im Tschad angekommen (Stand: 23.03.2020). Bis jetzt gibt es keine Medikamente für diese Pandemie, deshalb warnen viele Länder ihre Bürger und Bürgerinnen, wo möglich, auf soziale Kontakte zu verzichten, Hygiene-Regeln zu beachten, Abstand zu halten und nicht ohne Mundschutz den Arbeitsplatz zu betreten. Solche Einschränkungen einzuhalten ist schwierig für die ärmsten Länder – wie den Tschad. Viele Menschen leben von Tageslöhnen, weshalb sie jeden Tag als kleine Händler oder als Handwerker arbeiten müssen. Solche Arbeiter verdienen sehr wenig und können es sich nicht leisten, Masken oder Desinfektionsmittel zu kaufen.

Der leitende Arzt am kirchlichen Krankenhaus von Koyom in Tschad, Dr. Ndilta, sagt: seine Klinik sei die Einzige in einem Umkreis von 72 Kilometern, einem Gebiet, in dem fast 100.000 Menschen leben. In diesem Land hat ein Mediziner im Schnitt 20.000 Patienten zu versorgen.

Laut einem Bericht von Brot für die Welt Mitarbeitern informiert Dr. Ndilta seit Tagen seine Krankenschwestern und Pfleger ausführlich über das Virus. Alle seien in der Lage, mögliche Verdachtsfälle zu erkennen und die Patienten zu isolieren. Viel mehr könne das Krankenhaus jedoch nicht tun: „Wir können selbst keine Tests machen, sondern nur Abstriche vornehmen und die Proben nach N‘Djamena schicken“, sagt Dr. Ndilta. In seinem Krankenhaus gibt es nur drei Sauerstoffgeräte und ein einziges Beatmungsgerät. „Das brauchen wir im OP-Saal für die Narkose“ sagt der Arzt. Vom Staat Tschad kommt wenig Unterstützung. Die meisten Geräte in seiner Klinik haben Hilfsorganisationen wie Brot für die Welt finanziert. Für dieses Krankenhaus hat Brot für die Welt eine Intensivstation gebaut und ein Allradfahrzeug gekauft. Schwerkranke können damit in abgelegenen Gebieten abgeholt werden. Damit die Menschen gar nicht erst ins Krankenhaus müssen fördert das evangelische Hilfswerk zudem im ganzen Einzugsgebiet Aufklärungskampagnen, zum Beispiel zum Thema Hygiene.

Für solche und ähnliche andere Projekte in Tschad bittet Brot für die Welt um Ihre Spende. Im Voraus bedanken wir uns bei Ihnen für Ihre Hilfe.

Trotz der bestehenden Einschränkungen wünschen wir Ihnen allen ein gesegnetes Weihnachtsfest.

Wie feiern Sie eigentlich Weihnachten?

Menschen aus Vahrenheide und dem Sahlkamp erzählen von ihren Weihnachtsbräuchen

Die letzten Jahre bin ich immer mit der AWO über Weihnachten und Neujahr weggefahren, nach Bad Wildungen oder Bad Lauterberg. Daran hab ich viele schöne Erinnerungen. Früher hab ich an Weihnachten ganz viel gemacht, mit großem Essen, Freunde hier, Familie da…Wir haben mit dem Epi-Chor um 23 Uhr im Gottesdienst gesungen. Das war immer der Höhepunkt vom Heiligen Abend.
In Titus habe ich dann jahrelang das Weihnachten für die Alleinlebenden mit ausgerichtet. Ab 1. Advent beleuchte ich den Balkon bei mir und stelle ein Weihnachtsgesteck auf den Tisch.

Gisela Kahle feierte oft in Titus und Epiphanias Weihnachten.

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